Zittau will Brücke nach Polen abbrechen
Zittau will Brücke nach Polen abbrechen. Der Geh- und Radweg über die Neiße ist marode. Die Brücke nach Porajow – dem früheren Großporitsch - wurde durch das August-Hochwasser 2010 stark geschädigt. Am Donnerstag soll darüber der Stadtrat entscheiden.
Die Erneuerung sei am fehlenden Eigentumsnachweis gescheitert, so die Stadtverwaltung. In das deutsch-polnische Grenzabkommen wurde die Brücke bislang nicht aufgenommen. Sie stelle eine latente Gefahr bei Hochwasser dar. Deshalb empfiehlt die Stadt nun den Abriss. Sollte der Stadtrat dem folgen, müsste die Nachbarstadt Bogatynia, früher Reichenau, ebenfalls zustimmen.
Die Brücke im Zuge des Lusatiaweges war nach dem Schengen-Beitritt Polens 2007 freigegeben worden und bis zum Hochwasser im August 2010 geöffnet. Der nächste Übergang nach Polen – die Friedensstraße – liegt gut 400 Meter entfernt.