• Kein Einzelfall im Stadtgebiet: Der Brunnen an der Reitbahnstraße in Zittau musste bereits zwei Mal wegen gezielten Verunreinigungen aufwändig repariert werden.

Zittauer Brunnen im Visier von Chaoten

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Zittau hat ein Problem mit seinen Brunnen. Immer wieder werden die historischen Wahrzeichen zur Zielscheibe von Chaoten. Laut Stadtverwaltung müssten die Brunnen jedes Jahr durch gezielte Verunreinigungen und Beschädigungen mehrfach aufwendig hergerichtet werden. Umfangreiche Reparaturen der Brunnen am Heinrich-Heine-Platz oder an der Reitbahnstraße belasten den Stadthaushalt zusätzlich.

Einer der bekanntesten Brunnen in der Stadt wird zudem noch bis zum Jahresende trocken bleiben. Der Marktfrauenbrunnen auf dem Klosterplatz muss durch eine defekte Saugleitung für mehr als 10.000 Euro in Stand gesetzt werden. Angesichts der hohen und ungeplanten Kosten sei eine Reparatur derzeit für das kommende Frühjahr geplant, heißt es weiter. 

Oberbürgermeister Thomas Zenker appelliert in diesem Zusammenhang erneut an die Vernunft der Menschen. "Gerade die Brunnen sind allen Menschen in unserer Stadt lieb und teuer. Sie sorgen für mehr Luftfeuchtigkeit im Innenstadtbereich und Parks und sind besonders an heißen Tagen Magnet für unsere Gäste aber besonders auch für unsere Kleinsten. Da sind solche Verunreinigungen keine Scherz mehr und sorgen mindestens vorübergehend für trockene Brunnen.", erklärt der OB. In einem Jahr, in dem in allen Bereichen steigende Preise zu verzeichnen seien, würden solch hohe Ausgaben den finanziellen unnötig noch zusätzlich sprengen.