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Zittauer Messerstecherfall - Staatsanwaltschaft geht in Revision

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Die Staatsanwaltschaft Görlitz bleibt dabei: Es war Mord. Sie will deshalb gegen das Urteil im Zittauer Messerstecherfall den Bundesgerichtshof anrufen. Das Landgericht Görlitz hatte vor einer Woche einen 32-jährigen Mann wegen Totschlags schuldig gesprochen. Er erhielt zehn Jahre Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft hatte dagegen eine lebenslängliche Freiheitsstrafe gefordert. Sie sieht in der Tat einen Mord, begangen aus Heimtücke. Der Mann hatte seine fast 20 Jahre jüngere Lebensgefährtin erstochen. Er gab die Tat zu, bestritt aber eine Tötungsabsicht.