Zitterpartie im Lausitzer Revier geht weiter
Die Zitterpartie im Lausitzer Revier geht weiter. Die Bundesregierung hat sich nicht auf einen Klimaschutzplan geeinigt. Damit kann das Konzept nicht wie geplant heute im Kabinett verabschiedet werden. Weiter umstritten sind Passagen zum Kohleausstieg. Rund 8.000 direkte Arbeitsplätze in der Lausitz hängen von der Braunkohleförderung und -verstromung ab.
Knackpunkte sind die Tagebauerweiterungen und der Kraftwerksneubau. Diese beiden Punkte seien raus aus dem Klimaschutzplan, twitterte noch gestern Nachmittag der Görlitzer CDU-Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär der sächsischen Union, Michael Kretschmer. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke warnte vor Strukturbrüchen. In einem Brandbrief sprach er sogar von einem drohenden Berufsverbot.