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Zollstreife stoppt Menschenhandel auf B 115 bei Görlitz

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Eine Zollstreife hat auf der B 115 zwischen Görlitz und Kodersdorf einen Transporter mit acht geschleusten Kurden gestoppt.  Die Männer im Alter von 19 bis 40 Jahren  saßen auf Holzkisten ohne jegliche Sicherung. Als sie die Zöllner sahen, rissen einige die Lichtbildseite des Passes heraus, andere versuchten, ihre Ausweise in den Mund zu stopfen. Damit wollten sie ihre Identität verschleiern.  Gegen den 34-jährigen Schleuser wurde Haftbefehl erlassen. Er habe die Kurden  menschenunwürdig und erniedrigend behandelt und sie Todesgefahren ausgesetzt, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Wie die Ermittlungen ergaben, waren die Kurden zunächst mit einem Flugzeug von der Türkei in die Ukraine gelangt und dann von Fußschleusern nach Polen gebracht worden.