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Zooinventur in Hoyerswerda - Hilde trickst Pfleger aus

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Es wurde gezählt, gemessen und gewogen: Im Zoo Hoyerswerda leben 792 Tiere in 123 Arten. Das ergab die Tierinventur. Damit leben knapp 150 Bewohner weniger in der Anlage als vor einem Jahr. Zoochef Eugene Bruins erklärt sich den Rückgang mit den Schwankungen bei einigen Tierarten, z.B. den Fischen und Lurchen. Nachwuchs gab es bei 13 Arten, so etwa bei den Bennett-Kängurus, den Felsenhörnchen und Kolkraben, den Totenkopfäffchen und Steinböcken. Der Zoo betrauert den Tod eine Nandus und eines Lamas. Auch die Königin der zwölfköpfigen Erdmännchengruppe verstarb.

So eine Tierinventur ist schon nicht leicht. „Lea“ flüchtete, „Leo“ grub sich im Sand ein. Dem Zoochef gelang es erst nach zehn Minuten, die beiden Rochen zu messen.   Danach war „Hilde“ an der Reihe. Die Emu-Dame sollte auf die Waage, tat sie aber auch nicht. Eine Tierpflegerin versuchte es mit Apfelstückchen. „Hilde“ streckte ihren langen Hals aus und schnappte sich die Leckerli – ohne dabei auf die Waage zu steigen. Die Mitarbeiterin gab auf.

Besucher können sich in diesem Jahr auf neue Überraschungen freuen. So wird bald schon die neue Anlage für die China-Leoparden San und BaoBao übergeben und voraussichtlich zu Ostern eine Insektenlounge eröffnet.

 

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Reporter Knut-Michael Kunoth