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Zukunftspakt für Görlitzer Siemenswerk

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Die weitere Zukunft des Görlitzer Siemenswerkes wird besiegelt. Am kommenden Montag wollen Konzern-Chef Joe Kaeser und Sachsens Ministerpräsident einen entsprechenden Pakt unterzeichnen. In Görlitz erwartet wird auch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Gemeinsam mit Sachsen soll der Görlitzer Standort für die Zukunft aufgestellt und der Strukturwandel in der Lausitz unterstützt werden, so Siemens.

Der Konzern wollte ursprünglich das Turbinenwerk schließen. Nach wochenlangen Protesten von Beschäftigten und Einwohnern der Region ruderte Siemens zurück. Im Werk sind derzeit rund 750 Beschäftigte tätig. Hinzu kommen 90 Lehrlinge.

Bei einem Besuch des Bundespräsidenten im Herbst vergangenen Jahres hatte Werkleiter Ralf Landmann die Auftragslage als sehr gut eingeschätzt.