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Zurück in Görlitz - 2.700 Jahre alte Urne

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Die Görlitzer Sammlungen haben nach mehr als 70 Jahren ein außergewöhnliches Exponat zurückerhalten: Eine rund 2.700 Jahre alte Urne. Das Tongefäß stehe für die Anfänge der Archäologie in Sachsen, so Direktor Jasper von Richthofen. 

Es ist eine kleine Sensation. Die Urne war 1733 bei Niesky ausgegraben worden. Sie gelangte als Schenkung in die Sammlung des Görlitzer Bürgermeisters und Gelehrten Johann Wilhelm Gehler. Doch nach 1885 verlor sich ihre Spur. Nach dem Zweiten Weltkrieg tauchte die Urne in  Dresden auf. Es wird ein Tauschgeschäft vermutet. Seit 2014 war die Urne im Museum für Archäologie in Chemnitz ausgestellt.

Sie ist lateinisch beschriftet. Der Betrachter wird ermahnt zum „Memento Mori“.  Was so viel heißt wie: Sei dir deiner Sterblichkeit bewusst.