Zusätzliche sorbische Sprachräume fördern - ohne Antragsbürokratie
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Die Förderung der sorbischen Sprache muss auf eine langfristige Grundlage gestellt werden. Geld aus dem Strukturwandelfonds sollte vorrangig dafür eingesetzt werden. Es gehe um die Bildung zusätzlicher sorbischer Sprachräume in den verschiedenen Regionen, stellte der Domowina-Bundesvorstand klar. Dabei müsse der langfristige Personaleinsatz gewährleistet sein.
Wichtig sei, dass sich jene, die sich für die sorbische Sprache engagieren, nicht ständig mit dem Ausfüllen von Projektanträgen herumschlagen müssen, so Domowina-Chef Dawid Statnik mit Blick auf die Stiftung für das Sorbische Volk. Die Stiftung entscheidet über die Verteilung des sorbischen Anteils aus den sogenannten Kohle-Millionen.