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Zuwachs für sorbisches Siedlungsgebiet

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Oßling legt Bekenntnis ab. Sieben der neuen Ortschaften der Gemeinde wollen sich dem sorbischen Siedlungsgebiet anschließen. Das entschied gestern der Gemeinderat. Für die Aufnahme der Gemeinde muss noch das Sächsische Sorbengesetz geändert werden. 

 In Oßling leben Sorben. Die Einwohner pflegen sorbische Traditionen wie das Maibaumwerfen oder das Zampern. An der freien christlichen Schule wird Sorbisch-Unterricht angeboten. Domowina-Vorsitzender Dawid Statnik sieht in der Entscheidung einen wichtigen Schritt für die Stärkung des zweisprachigen Miteinanders in der Lausitz.

Oßling heißt auf sorbisch Wóslink.