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Zwei Männer auf Görlitzer Marienplatz angegriffen - Polizei ermittelt Syrer (14,15)

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Bei einer Gewaltattacke auf dem Görlitzer Marienplatz sind  gestern Abend zwei Menschen verletzt worden – davon einer schwer. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelte zwei Syrer im alter von 14 und 15 Jahren als Tatverdächtige. 

Vorausgegangen war ein Streit zwischen zwei Leuten aus zwei Gruppierungen, so die Polizei. Die Lage eskalierte. Ein 35-jähriger Deutscher erhielt einen Fußtritt in den Rücken. Ein 47-Jähriger – ebenfalls ein Deutscher – wurde laut Polizei geschubst. Er stürzte und zog sich eine Kopfverletzung zu, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Als die Polizei eintraf, waren die Täter weg.  Durch die sofort eingeleitete Fahndung wurden Tatverdächtige gestellt – vier syrische Jugendliche. 

Hier der Polizeibericht im Wortlaut:

Am Abend des 19.08.2023 kam es auf dem Marienplatz in Görlitz zunächst zu verbalen Streitigkeiten zwischen Personen zweier Gruppierungen. Aus diesem Streit heraus kam es durch eine männliche Person zu einem Fußtritt gegen den Rücken eines deutschen Mannes (35 Jahre). Ein weiterer Deutscher (47 Jahre) kam zu Fall und erlitt eine Kopfverletzung, nachdem er durch eine andere Person geschubst wurde. Beide Verletzte mussten medizinisch versorgt, die Kopfverletzung in einem Krankenhaus behandelt werden.

Noch vor Eintreffen sofort eingesetzter Beamter des örtlichen Polizeireviers entfernte sich die Gruppe in welcher sich die unbekannten Täter befanden. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen stellten die Beamten vier syrische jugendliche Tatverdächtige im Alter von 14 bzw. 15 Jahren fest. Der Revierkriminaldienst Görlitz hat die Ermittlungen übernommen.