Zwei neue Schweinepest-Funde im Kreis Görlitz
Noch keine Entwarnung im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest in Görlitz. Es gibt einen neuen Fund. Bei einem Wildschwein-Kadaver wurde der Erreger festgestellt. Der Keiler lag zwei Kilometer westlich des Flugplatzes Rothenburg und damit in der Pufferzone, teilte das Sozialministerium mit. Die Verbotszone müsse nun erweitert, ein mobiler Elektrozaun um die Fundstelle gezogen werden.
Zudem wurde bei einem Wildschwein, das in der Nähe von Skerbersdorf, gesund erlegt wurde, das Virus bestätigt. Mit den beiden Funden erhöht sich die Zahl der Schweinepestfälle im Kreis Görlitz auf 19.
Sozialministerin Petra Köpping: „ Der neue Fund erschwert unseren Kampf gegen die Afrikanischen Schweinepest. Die epidemiologischen Untersuchungen sind bereits aufgenommen worden. Wir werden schnell das bestehende gefährdete Gebiet und die Pufferzone räumlich anpassen. Positiv ist, dass das bisherige gefährdete Gebiet bis auf wenige Kilometer bereits vollständig mit einem Festzaun geschlossen ist. Die neu hinzugekommenen Teile des gefährdeten Gebietes werden ebenfalls schnellstmöglich eingezäunt.“
Die Krankheit ist nicht auf Menschen übertragbar. Sie kann aber verheerende wirtschaftliche Folgen für Schweinezüchter in der Region haben.