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Zwei Tote bei LKW-Unfall am Dreieck Dresden-West

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Zwei Todes­opfer bei schwerem Unfall am Diens­tag­morgen auf der Autobahn 4 in Fahrt­rich­tung Chemnitz. Zwischen Dresden-Altstadt und Dreieck Dresden-West sind kurz nach 09:00 Uhr nach ersten Infor­ma­tionen von Feuer­wehr und Polizei vier LKW zusam­men­ge­stoßen. Zwei LKW-Fahrer getötetZwei LKW-Fahrer wurden tödlich verletzt, für sie kam jede Hilfe zu spät. Ein 51-jähriger Fahrer erlitt schwere Verlet­zungen, teilte die Polizei mit. Dieser wurde mit einen Rettungs­wagen schwer verletzt ins Kranken­haus gebracht. Die Identität der beiden Getöteten konnte bislang noch nicht geklärt werden, sagte Polizei­spre­cher Marko Laske. 750.000 Euro SchadenDer entstan­dene Sachschaden beträgt nach ersten Schät­zungen der Dresdner Polizei rund 750.000 Euro. Zwei LKW sind völlig zerstört worden. Ein Bergungs­kran ist am Mittag angerückt. Die Feuer­wehr hat auslau­fenden Kraft­stoff gebunden.Probleme mit Rettungs­gasseEin Großauf­gebot an Rettungs­fahr­zeugen war am Vormittag vor Ort angerückt. Nach Angaben von Feuer­wehr­leuten gab es dabei wieder Probleme mit der Rettungs­gasse, bei Unfällen sind häufig Minuten entschei­dend. Auch ein Rettungs­hub­schrauber ist gelandet.Durch die am Einsatzort befind­li­chen Einsatz­kräfte der Feuer­wehr wurden Betriebs­stoffe der Unfall­fahr­zeuge aufge­nommen sowie die Ladung (Dünge­mittel) eines betei­ligten Fahrzeuges gesichert. Alarmiert wurde der Löschzug der Feuer­wache Übigau und Albert­stadt sowie Sonder­technik für die schwere techni­sche Hilfe­leis­tung. Der Rettungs­dienst war mit zwei Notärzten, einem Rettungs­hub­schrauber und drei Rettungs­wagen vor Ort. Insge­samt befanden sich von Feuer­wehr und Rettungs­dienst etwa 50 Einsatz­kräfte vor Ort.Gegen 18:15 Uhr waren die Bergungs­ar­beiten weitest­ge­hend abgeschlossen, die Fahrstreifen wurden nach und nach wieder freige­geben. Aller­dings hatte sich ein langer Stau auf der A4 und den Umlei­tungs­stre­cken gebildet, auch diese waren zeitweise völlig überlastet.Erst am Montag­abend hatte es am Dreieck Nossen einen schweren Unfall mit einem Schwerlasttransporter gegeben, dieser soll bis Dienstagmittag geborgen werden.