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Zweiter Airbus in Rothenburg zerlegt - „Positive Zeichen“

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In Rothenburg ist ein zweiter Airbus zerlegt worden. Derzeit läuft die Auswertung. Die Ergebnisse sind entscheidend dafür, ob Rothenburg Standort für die kommerzielle Flugzeugverwertung wird. In einem ersten Schritt wurde die technische Machbarkeit des Projekts nachgewiesen. Komponenten und Materialien eines Prototyps konnten zu rund 90 Prozent wiederverwetet werden. 

Andreas Sperl ist sich sicher. Das Projekt sei nicht mehr nur eine Vision, so der langjährige und vor wenigen Tagen ausgeschiedene Geschäftsführer der Elbe-Flugzeugwerke Dresden. Er hat das Projekt gemeinsam mit dem Landkreis Görlitz angeschoben. Die Idee: Ein Flugzeug gehört nicht auf den Friedhof in einer Wüste, sondern seine Teile sollen  wiederverwertet werden.

„Die Zeichen stellen sich positiv dar. Wir konnten viele Punkte umsetzen, die bei der ersten Zerlegung ein Problem waren“, sagte uns Thomas Rublack, Wirtschaftsdezernent im Landratsamt Görlitz.

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Reporter Knut-Michael Kunoth