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Zwickau hat einen Weihnachtsbaum – auch als Zeichen der Hoffnung

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Der Zwickauer Weihnachtsbaum steht. Am Dienstag wurde die etwa 50 Jahre alte Fichte aus dem Vogtland auf dem Hauptmarkt aufgerichtet. Jetzt heißt es abwarten, was die Corona-Entwicklung bringen wird und ob der Markt nach Ende des Teil-Lockdowns Anfang Dezember öffnen darf.

Für Marktleiter Matthias Rose und sein Team von der Kultour Z. eine schwierige Situation, denn es gibt keine Planungssicherheit. „Wir haben ein gutes Hygienekonzept eingereicht – allerdings vorm Lockdown. Aber noch weiß keiner, ob das ab dem 1. Dezember noch ausreicht“, sagt Rose.

Auch die Gewerke, die an der Vorbereitung des Weihnachtsmarktes beteiligt sind, Elektrofirmen und Hüttenbauer zum Beispiel, müssten eingetaktet werden. „Die brauchen einen gewissen Vorlauf“. Diese Woche wird beraten, wann der Aufbau beginnen kann.

Fest steht bisher nur, dass am Mittwoch die Lichterkette um den Baum gelegt wird, damit sie nach dem Totensonntag angeschaltet werden kann – als „Zeichen der Hoffnung“.  

Rose macht auch keinen Hehl daraus, dass er sich von der Politik eine landesweite Lösung gewünscht hätte. Nach den Absagen der Weihnachtsmärkte in der Region bis hin nach Chemnitz und Leipzig rückt Zwickau in den Mittelpunkt. „Wenn aber nun ganz Sachsen zu uns kommt, haben wir ein Problem.“

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