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Zwischen Holz, Beton und Maschendrahtgeländer - neue Heimat für Kreistag Görlitz

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Das ist er also: Kleiner als der Vorgänge, dafür heller. Licht kommt durch langgezogene Fenstern zur Hofseite. Es ist die neue Heimat des Kreistages, der neue Veranstaltungssaal des Landratsamtes ander Berliner Straße. Gestern kamen dort  die Damen und Herren Volksvertreter das erste Mal zusammen.

 Schlicht und sachlich das Interieur.  Beton trifft auf Holzverkleidung.  Besucher können  die Debatten von einer Tribüne mit Maschendraht-Geländer verfolgen. Dafür müssen sie eine Steintreppe empor steigen oder durch einen anderen Eingang den Fahrstuhl nehmen.

Der Abstand der Bankreihen für die 86 Mitglieder ist knapp bemessen. Muss aber kein Nachteil sein. So lässt es sich gut plauschen mit dem Vorder- oder Hintermann, gleiches gilt für die Frau. Oben auf einem Podest thront das Präsidium.  Aus der Saal-Perspektive verschwindet der Landrat zur Hälfte hinter seinem Laptop. Die Akustik ist noch nicht optimal. Stromanschlüsse an den Kreistagsbänken fehlen. „Sie kommen noch, ebenso die neue Abstimmtechnik“, so Beigeordneter Thomas Gampe.

 Was sagen die Kreisräte? „Etwas eng, sehr hell und freundlich. Eine schlichte Schönheit. Man hat ein bisschen Holz, ein bisschen Beton und Platz - Klasse!“ Und dieser Kreisrat meint: „Zu minimalistisch - passt zum Kreishaushalt.“

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Knut-Michael Kunoth