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Zwölf Verletzte bei Unfällen in der Oberlausitz

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Inner­halb von acht Stunden mussten Einsatz- und Rettungs­kräfte gestern in der Oberlau­sitz zu vier schweren Unfällen ausrü­cken. Dabei wurden insge­samt zwölf Menschen verletzt, acht davon schwer. Die fünf Männer und drei Frauen zwischen 26 und 81 Jahren wurden teilweise per Hubschrauber in Kliniken gebracht. In drei Fällen laufen Ermitt­lungen zur Ursache der Unfälle, die zum Teil stunden­lange Behin­de­rungen auf Land- und Bundes­straße sowie der Autobahn A4 nach sich zogen.Zunächst war auf der Landstraße zwischen Kamenz und Panschwitz-Kuckau ein Mann mit seinem Auto in einer Kurve auf die Gegen­fahr­bahn geraten und gegen einen anderen Pkw geprallt. Der 44-Jährige, die 66 Jahre alte Fahrerin des anderen Wagens und ein 69 Jahre alter Beifahrer wurden mit schweren Verlet­zungen geborgen. Die Ermittler vermuten, dass die Fahrtaug­lich­keit des 44-Jährigen durch Medika­mente beein­träch­tigt war. Die Straße war für etwa vier Stunden gesperrt.Wenig später verlor ein 19-Jähriger auf der Bundes­straße 156 bei Weißwasser  die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen des Fahran­fän­gers streifte einen Pkw und stieß dann frontal mit einem Trike - ein dreiräd­riges Motorrad - zusammen. Dessen 66 Jahre alter Fahrer und der Unfall­ver­ur­sa­cher wurden schwer verletzt und in Kranken­häuser geflogen. Der zweite Autofahrer konnte ambulant behan­delt werden. Die Bundes­straße zwischen Truppen­übungs­platz und Tagebau war etwa vier Stunden blockiert.Wenige Stunden später kam es auf der Autobahn 4 bei Bautzen-West zu einer Reihen-Karam­bo­lage: Ein 81-Jähriger bemerkte offenbar nicht, dass der voraus­fah­rende Wagen bremste, und prallte mit seinem Auto laut Polizei „mit Schwung“ auf dessen Heck. Der Klein­wagen wurde durch die Wucht der Kolli­sion gegen einen Pkw geschoben, der wiederum seitlich auf einen stehenden Sattelzug prallte. Der Unfall­ver­ur­sa­cher und seine 80 Jahre alte Frau wurden schwer, die Fahrer und ein Beifahrer der beiden anderen Fahrzeuge leicht verletzt.Die Autobahn war anschlie­ßend mehr als drei Stunden voll gesperrt. Am Ende des rund zehn Kilometer langen Rückstaus ereig­nete sich am späten Abend ein weiterer Unfall. Dabei kam ein Wagen aus noch unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab und stieß gegen ein Hinweis­schild. Die 26 Jahre alte Fahrerin erlitt schwere Verlet­zungen.