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Zwölf Zukunftsszenarien für Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau

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Für das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz/Zittau sind gestern im Kreistag zwölf Zukunftsszenarien vorgestellt worden. Die Spielstätte steckt in den roten Zahlen. Das Defizit von mehr als vier Millionen Euro wird vor allem durch steigende Personalkosten befeuert. 

Die Varianten reichen von der Beibehaltung des Status quo über die Streichung der in Zittau angesiedelten Schauspielsparte und  die Verkleinerung des in Görlitz beheimateten Orchesters, ein Kulturraumtheater für die gesamte Oberlausitz bis zum sogenannten Bespielbetrieb, also der Auflösung des Ensembles. Dementsprechend variiert das Einsparpotential von 100.000 Euro bis elf Millionen Euro im Worst-Case-Szenario. 

Der Kreistag will sich am 20. Juni auf zwei oder drei Vorzugsvarianten einigen und dazu einen Grundsatzbeschluss mit einem Bekenntnis zum Theater fassen. Im Sommer 2025 soll über die daraus ermittelte Vorzugsvariante abgestimmt und sie in der übernächsten Spielzeit 2026/2027 umgesetzt werden.

Landrat Stephan Meyer appellierte an den Kreistag: „Es geht um den Erhalt des Theaters!“

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Landrat Stephan Meyer