Aufzuchtstation für die Oberlausitzer Weißtanne

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Die Wälder der Oberlausitz werden fit für die Zukunft gemacht. Während die Fichte früher große Teile der Wälder prägte, ist ihr Anteil durch Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer inzwischen auf nur noch etwa ein Viertel des Gesamtbestandes gesunken. Auch rund um Cunewalde sind die Folgen deutlich sichtbar.

Um künftig widerstandsfähigere und artenreichere Mischwälder zu schaffen, wurde auf Gemeindeland in Cunewalde eine Samenplantage für die Oberlausitzer Weißtanne angelegt. Die von Sachsenforst und dem Landkreis Bautzen betreute Anlage umfasst rund 1,5 Hektar mit etwa 250 Bäumen.

Revierförster Markus Wetzel erklärt, wie die Plantage aufgebaut wurde: „In dieser Plantage wurden letztlich Klone erzeugt. Ähnlich wie im Apfel- oder Zierpflanzenbau verwendete man dafür eine Unterlage, auf die Pflanzenmaterial von älteren, noch vorhandenen und hier heimischen Tannen aufgepfropft wurde.“

Besonders sind auch die Zapfen der Weißtanne. „An der Tanne ist besonders, dass die Zapfen auf den Ästen nach oben stehen. Anders als bei der Fichte hängen sie nicht nach unten“, sagt Wetzel. Im Sommer werde geprüft, ob genügend reife Zapfen für eine Ernte vorhanden sind.

Das gewonnene Saatgut soll künftig helfen, stabile und klimaangepasste Mischwälder in der Oberlausitz
 

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Die Samenplantage der Oberlausitzer Weißtanne

Gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.