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Amtsgericht Kamenz stellt Tötungsprozess gegen Polizisten ein

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Das Amtsge­richt Kamenz hat das Verfahren gegen einen Polizisten vorläufig einge­stellt. Der Angeklagte war mit seinem Privat­auto zwischen Neukirch und Häslich auf ein anderes Fahrzeug gekracht. Die Staats­an­walt­schaft warf ihm fahrläs­sige Tötung vor.

Der 77 Jahre alte Fahrer im anderen Auto starb vier Wochen später in der Klinik – dazu hatte jedoch nach Einschät­zung eines Gutach­ters haupt­säch­lich ein bereits vor dem Unfall erlit­tener gesund­heit­li­cher Schaden geführt. Berück­sich­tigt wurde außerdem, dass es sich um eine schmale Straße handelt, auf der nur wenig Platz für zwei Fahrzeuge ist. Der Richter ging deshalb von einer geringen Schuld aus und sprach eine Geldauf­lage von 3.000 Euro aus. Wenn der Polizist den Betrag bezahlt, wird das Verfahren endgültig einge­stellt.