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Aufsichtsrat berät über Zukunft der Bombardier-Standorte Görlitz und Bautzen

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Die Zitter­partie für die Bombar­dier-Beschäf­tigten in Görlitz und Bautzen geht weiter. Heute kommt in Berlin erneut der Aufsichtsrat zusammen, um über das Zukunfts­kon­zept für die deutschen Stand­orte des kanadi­schen Schie­nen­fahr­zeug­her­stel­lers zu beraten. Es gehe darum, an einer tragfä­higen und einver­nehm­li­chen Lösung zu arbeiten, so ein Sprecher. Ergeb­nisse werden jedoch erst im Juli erwartet.

Fest steht, Stellen werden gestri­chen. Nur wie viel und an welchem Standort, dazu hält sich die Bombar­dier-Spitze bedeckt. Im Februar hatte die Konzern­lei­tung angekün­digt, dass die Serien­fer­ti­gung von Hennigs­dorf nach Bautzen verlegt und in Görlitz nur noch Alu-Wagen­kästen gebaut werden sollen. Dagegen fordert die IG Metall den Erhalt der Kernkom­pe­tenzen an beiden sächsi­schen Stand­orten.