Bischofswerda: Grünes Licht für Kulturhaus-Förderung
Bischofswerda hat Planungssicherheit. Für den Umbau des ehemaligen Kulturhauses zu einem Kommunal- und Kulturzentrum (KKB) hat der Freistaat hat nun grünes Licht gegeben. Am 13. Mai wird Ministerpräsident Michael Kretschmer den Förderscheck übergeben, teilte die Stadt mit.
Das Kulturhaus soll zu einem multifunktionalen Gebäude mit großem Saal für Veranstaltungen, Ämtern der Stadtverwaltung, Bibliothek und Innenstadthort umgebaut werden. Etwa 30 Millionen Euro kostet das Vorhaben. Über 90 Prozent der Kosten werden aus dem Strukturstärkungsgesetz, den sogenannten „Kohle-Millionen“ finanziert. Etwa 1,5 Millionen Euro muss die Stadt aus eigener Tasche beisteuern.
Bis Ende 2026 soll alles geschafft sein. Damit könnte das KKB auch für Feierlichkeiten zum 800-jährigen Stadtjubiläum im Jahr 2027 bereit stehen.
Das Gebäude am Platz des Volkes wurde bereits 1837 als Schützenhaus erbaut und über die Jahre mehrmals umgebaut und erweitert. Es war über Jahre einer der kulturellen Anker der Region. Teile des Hauses stehen daher unter Denkmalschutz. Seit 2017 ist das Haus ungenutzt und fristet seitdem sein Schattendasein.