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Bombardier-Aufsichtsrat will am 29. Juni Eckpunkte für Umbau der Standorte Görlitz und Bautzen vorlegen

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Bombar­dier-Aufsichtsrat drückt auf Tempo. Bei der Neustruk­tu­rie­rung der Werke in Görlitz und Bautzen sowie der anderen Stand­orte soll nicht mehr viel Zeit verstrei­chen. Nach dem Willen des Aufsichts­rates sollen am 29. Juni Eckpunkte des Moder­ni­sie­rungs­kon­zeptes vorge­legt werden. Das hänge aber erheb­lich davon ab, wie sehr die Betei­ligten bereit seien, Lösungen zum Ausschluss betriebs­be­dingter Kündi­gungen zu finden, erklärte Aufsichts­rats­chef Wolfgang Tölsner.

Im Februar hatte Bombar­dier angekün­digt, dass die Serien­fer­ti­gung der Züge von Hennigs­dorf nach Bautzen verla­gert werden soll. Für Görlitz bliebe der Alu-Wagen­kas­tenbau.

Nach der heutigen Aufsichts­rats­sit­zung sagte Bombar­dier-Sprecher Andreas Diene­mann: Man sei ein großes Stück weiter gekommen. Einzel­heiten nannte er nicht.

IG-Metall-Aufsichts­rats­mit­glied Olivier Höbel erklärte, dass erstmals Argumente zum Arbeits­plat­z­er­halt berück­sich­tigt würden. Höbel forderte den Ausschluss betriebs­be­dingter Kündi­gungen und eine intel­li­gente Perso­nal­po­litik.