Chef der Freien Sachsen wegen Volksverhetzung verurteilt

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Der Vorsitzende der rechten Kleinpartei Freie Sachsen, Martin Kohlmann, ist wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Das Amtsgericht Chemnitz verhängte am Dienstag eine Geldstrafe von insgesamt 6.000 Euro gegen den Anwalt. In dem Verfahren ging es um eine Rede Kohlmanns im Chemnitzer Stadtrat im Oktober 2020. Darin soll er als Abgeordneter der Bewegung Pro Chemnitz sinngemäß bestritten haben, dass es auf dem Gebiet des Deutschen Reiches Gaskammern gegeben hat. Kohlmann will das Urteil anfechten.