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Ein „Daten-Tsunami“ aus dem All für Görlitz

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 In Görlitz sollen künftig riesige Datenmengen aus dem All gebändigt werden. In Südafrika werden derzeit Radioteleskopen installiert.  Die aufgefangenen Datenströme will das Deutsche Zentrum für Astrophysik  mit Hilfe Künstlicher Intelligenz verarbeiten. Forschungsdirektor Günther Hasinger spricht von einem „Daten-Tsunami“. „Wir müssen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz lernen, wie man Daten effizient wegschmeißt, ohne die Information zu verlieren.“. So eine Methode brauche die Gesellschaft. Als Beispiel nannte er die großen Datenmengen von selbstfahrenden Autos.

Bis das Rechenzentrum in Görlitz steht, sollen die Daten in Dresden  eingehen. Sie werden mit speziellen Algorithmen gefiltert.  Das Rechenzentrum in Görlitz soll noch in diesem Jahrzehnt auf dem Kahlbaum-Gelände in Görlitz errichtet werden.

Der Bund fördert das Deutsche Zentrum für Astrophysik und seine Projekte in der Lausitz mit 1,1 Milliarden Euro bis 2038.

Audio:

Knut-Michael Kunoth im Gespräch mit Professor Günther Hasinger