Elektronische Akte im Jobcenter Bautzen - zweiter Versuch
Das Jobcenter Bautzen nimmt einen neuen Anlauf zur Einführung der elektronischen Akte. Der erste Versuch ging daneben. Durch die Datenflut wurde das Computersystem des Bautzener Landratsamtes zweimal in die Knie gezwungen. Fieberhaft wurde nach dem Fehler gesucht – er scheint nun gefunden und beseitigt.
Der Start für die E-Akte steht nun unmittelbar bevor, freut sich Jobcenter-Chef Sandro Fiebig. Die Probleme konnten weitestgehend ausgeräumt werden. Das Jobcenter betreut rund 20.000 Kunden im Kreis Bautzen. Ein Fall füllt häufig fünf Aktenbände. Da kommen hunderte Aktenmeter zusammen. Die Unterlagen müssen zehn Jahre aufbewahrt werden. Mit der elektronischen Akte sollen die Papierberge schrittweise abgebaut, Zeit und Wege zwischen den Jobcenter-Standorten Bautzen, Hoyerswerda und Kamenz verringert werden.