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Gericht kippt Genehmigung für Weiterbau der Spreestraße

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Das Verwaltungsgericht Dresden hat die Genehmigung für den Weiterbau der Spreestraße zwischen Spreewitz und Neustadt gekippt. Wie der Verein Eine Spinnerei heute mitteilte, stand der verkehrliche Nutzen in keinem Verhältnis zu den Schäden für Natur und Tourismus. Geklagt hatten betroffene Anwohner und der Umweltverband BUND.  

Über 30 Millionen Euro Kosten für 48 Sekunden Zeitgewinn – dieses umstrittene Straßenbauprojekt wurde nun gestoppt. Die Bürgerinitiative feiert die Entscheidung als Erfolg für die Vernunft, den Rechtsstaat und den Strukturwandel. Zwei Kohlekraftwerke auf Kosten der Umwelt zu verbinden, sei rückwärtsgewandt, kritisierte Felix Ekardt vom BUND den nun gekippten Plan. Es habe eine deutlich günstigere und umweltschonendere Streckenvariante gegeben, die von den Planern jedoch ignoriert wurde. 

Für das Gerichtsverfahren hatten Menschen aus der Region rund 25.000 Euro an Spenden gesammelt und hunderte Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.