Raubmord in Görlitz - Nieskyer musste für 2.000 Euro sterben
Die Ermittlungen zum Raubmord in Görlitz gehen weiter. Nachdem gestern Nachmittag gegen ein Pärchen Haftbefehl erlassen wurde, beginnt für die Kriminalisten die Puzzlearbeit. Viele Fragen sind noch offen. Vorgestern wurde in einem Wohnblock in Görlitz-Weinhübel die Leiche eines 24-jährigen Nieskyers gefunden – gefesselt an einen Stuhl.
Für 2.000 Euro musste der Nieskyer sterben. Den Ermittlungen zufolge raubte das Görlitzer Pärchen seine EC-Karte und sein Auto. Später wurde vom Konto des Opfers das Geld abgehoben. Eine Obduktion des Leichnams wurde angeordnet. Gerichtsmediziner sollen die genaue Todesursache herausfinden und den Todeszeitpunkt. Außerdem muss die Tat haargenau rekonstruiert, Gutachten eingeholt werden. Das alles wird noch Wochen in Anspruch nehmen.
Den BMW des Nieskyers fand die Polizei vor einem Einkaufsmarkt in Radeberg. Das Pärchen hielt sich in einer Wohnung in Weigsdorf-Köblitz bei Bautzen versteckt.Der Nieskyer war vor knapp einer Woche von seinem Vater als vermisst gemeldet worden.