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Zwei tödliche TBC-Fälle im vergangenen Jahr in der Oberlausitz

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Tuberkulose bleibt eine Gefahr. Im vergangenen Jahr verstarben zwei Patienten in der Oberlausitz an TBC.  21 Menschen erkrankten, davon zwölf im Kreis Görlitz, u.a. in Weißwasser. Das geht aus einer Statistik des Sächsischen Sozialministeriums hervor. Angefragt hatte die Linke.  Aus ganz Sachsen wurden 2023 insgesamt 145 Tuberkulose-Fälle gemeldet.

TBC, früher im Volksmund „die Motten“ genannt, kann inzwischen behandelt werden. Die Tuberkelbakterien  können leicht übertragen werden, durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion, z.B. beim Husten. Bei einer ansteckenden Lungentuberkulose erfolgt die Behandlung unter isolierten Bedingungen meist in einem Fachkrankenhaus für Pulmologie. Sie dauert in der Regel bis zu vier Wochen. Danach ist sie in der Regel nicht mehr ansteckend.